Die Oldenburgische Halbinsel, also der nordöstlichste Zipfel des Schleswig-Holsteiner Festlands, trägt seit alters her den etwas besonderen Namen "Wagrien". Bewohnt wurde dieser Landstrich von einem Teilstamm der slawischen Abodriten, welcher passenderweise unter dem Namen "Wagrier" bekannt wurde.

In Grube, der vom Süssauer Strand aus nächst gelegenen Kleinstadt, finden Urlauber ein breites Angebot an Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Für Kinder stehen eine Reihe attraktiver Spielplätze zur Verfügung. Aber auch eine ganze Menge Kultur wird dem Feriengast hier geboten: Die St.-Jürgenskirche aus dem Jahr 1232, das Gruber Dorfmuseum und den Paasch-Eyler-Festplatz sollte jeder Besucher Wagriens einmal gesehen haben.

So ganz genau weiß keiner, wann Heiligenhafen eigentlich gegründet wurde. Auch die Bedeutung des Namens ist bis heute nicht einwandfrei geklärt. Einigermaßen wahrscheinlich erscheint, dass die Schauenburger Grafen im 13. Jahrhundert die Errichtung Heiligenhafens als Seehandelszentrum betrieben und dem Ort im Jahr 1305 das Stadtrecht verliehen. Tatsächlich ist die Geschichte Heiligenhafens bis heute eng mit dem Meer verbunden. Doch bis zum aufblühenden Tourismuszentrum Ostholsteins, als welches sich die Stadt heute präsentiert, war es ein langer Weg.

Der Ort Lensahn, zu Recht mit dem Prädikat "grünes Zentrum" Ostholsteins versehen, liegt idyllisch inmitten der wagrischen Halbinsel. Wer Stille und Entspannung inmitten der Natur sucht, ist in Lensahn mit seiner waldreichen, hügeligen Umgebung bestens aufgehoben.

Früher wie heute galt Oldenburg als das Zentrum Wagriens. Im frühen Mittelalter war "Starigard" - so der abodritische Name - die westlichste befestigte slawische Siedlung in Holstein. Starigard bedeutet im slawischen "alte Burg", woraus sich auch der heutige Stadtname ableitet.