Früher wie heute galt Oldenburg als das Zentrum Wagriens. Im frühen Mittelalter war "Starigard" - so der abodritische Name - die westlichste befestigte slawische Siedlung in Holstein. Starigard bedeutet im slawischen "alte Burg", woraus sich auch der heutige Stadtname ableitet.

 

Von der reichen Geschichte des Ortes zeugen heute noch zahlreiche Hinterlassenschaften, darunter besonders der alte Burgwall, welcher jetzt das äußerst sehenswerte Oldenburger Wallmuseum beherbergt. Auch die verkehrsberuhigte Oldenburger Altstadt mit der Johanniskirche aus dem 12. Jahrhundert und den vielen, im Stil typisch norddeutscher "Backsteingotik" erbauten Häusern rund um den Marktplatz ist einen Besuch wert.

Der Oldenburger Graben, welcher die wagrische Halbinsel durchzieht und heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, war bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts noch von Nordwesten aus bis nach Oldenburg schiffbar. Alte Karten zeugen davon, dass Olenburg einmal eine Hafenstadt gewesen sein muss. Nach verheerenden Bränden in den Jahren 1370 und 1773 entwickelte sich die Stadt ab dem 19. Jahrhundert zu einer preussischen Amtsstadt und später zu einem Truppenstandort. Der hiermit einhergehende Ausbau der Infrastruktur und die günstige Lage Oldenburgs im Zentrum der wagrischen Halbinsel ließen die Stadt seitdem kontinuierlich anwachsen.

Heute finden Einheimische und Feriengäste neben zahlreichen gastronomischen Angeboten sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, kulturelle Einrichtungen und ein Krankenhaus in Oldenburg.

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